In Zei­ten rasan­ter tech­no­lo­gi­scher Ver­än­de­run­gen ist die Digi­ta­li­sie­rung ein ent­schei­den­der Fak­tor für den Erfolg von Unter­neh­men. Gera­de für den Mit­tel­stand eröff­nen sich jedoch oft finan­zi­el­le Her­aus­for­de­run­gen bei der Umset­zung inno­va­ti­ver Vor­ha­ben. Hier setzt die Kre­dit­an­stalt für Wie­der­auf­bau (KfW) mit ihrem ERP-Digi­ta­li­sie­rungs- & Inno­va­ti­ons­pro­gramm an, das spe­zi­ell auf die Bedürf­nis­se mit­tel­stän­di­scher Unter­neh­men zuge­schnit­ten ist. 

Mit einem effek­ti­ven Jah­res­zins ab 3,58% bie­tet die KfW mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men eine attrak­ti­ve Mög­lich­keit zur Finan­zie­rung von Inno­va­tio­nen und Digi­ta­li­sie­rungs­maß­nah­men. Der Kre­dit­be­trag kann dabei beein­dru­cken­de Dimen­sio­nen von 25.000 bis zu 25 Mil­lio­nen Euro umfas­sen – eine finan­zi­el­le Spiel­wie­se, die Unter­neh­men den not­wen­di­gen Raum für weg­wei­sen­de Inves­ti­tio­nen eröffnet. 

Das ERP-Pro­gramm legt den Fokus nicht nur auf tech­no­lo­gi­sche Aspek­te, son­dern unter­stützt auch stra­te­gi­sche und orga­ni­sa­to­ri­sche Anpas­sun­gen. Die För­de­rung umfasst nicht nur Pro­dukt­ent­wick­lung und inno­va­ti­ve Tech­no­lo­gien, son­dern auch fort­schritt­li­che Ansät­ze in Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen. Das Pro­gramm adres­siert somit Indus­trie 4.0 und bie­tet einen umfas­sen­den Ansatz, um Unter­neh­men aller Bran­chen den Weg in die digi­ta­le Zukunft zu ebnen. Das Pro­gramm deckt bis zu 100 Pro­zent der för­der­fä­hi­gen Inves­ti­ti­ons­kos­ten oder Betriebs­mit­tel ab. Der maxi­ma­le För­der­be­trag pro Vor­ha­ben liegt bei beein­dru­cken­den 25 Mil­lio­nen Euro. Die­se groß­zü­gi­gen För­der­be­din­gun­gen machen das Pro­gramm sowohl für klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men (KMU) als auch für grö­ße­re mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men attrak­tiv, sofern sie mehr­heit­lich in Pri­vat­be­sitz sind und einen jähr­li­chen Grup­pen­um­satz von nicht mehr als 500 Mil­lio­nen Euro aufweisen. 

Die indi­vi­du­el­len Zins­sät­ze wer­den von der finan­zie­ren­den Bank anhand der wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se und der Qua­li­tät der Sicher­hei­ten ermit­telt. Die Min­dest­lauf­zeit beträgt gene­rell 2 Jah­re, wobei Unter­neh­men in Regio­nal­för­der­ge­bie­ten von beson­ders güns­ti­gen Zins­sät­zen pro­fi­tie­ren können. 

Die Kre­dit­min­dest­hö­he beträgt 25.000 Euro, wäh­rend Unter­neh­men bis zu 25 Mil­lio­nen Euro pro Inno­va­tions- und Digi­ta­li­sie­rungs­vor­ha­ben erhal­ten kön­nen. Die Aus­zah­lung erfolgt zu 100 Pro­zent des geneh­mig­ten Kreditbetrags. 

Unter­neh­men haben die Fle­xi­bi­li­tät, ihren Kre­dit ganz oder teil­wei­se außer­plan­mä­ßig zu til­gen, gegen Zah­lung einer Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung. Die Rück­zah­lung erfolgt über die Bank, und Unter­neh­men kön­nen mit­hil­fe eines Til­gungs­rech­ners die Höhe der Raten und den Til­gungs­plan berechnen. 

Art und Höhe der Sicher­hei­ten wer­den indi­vi­du­ell mit der Bank ver­ein­bart. Das ERP-Pro­gramm finan­ziert sich aus dem ERP-Son­der­ver­mö­gen und dem Bun­des­haus­halt. Die Zins­ver­bil­li­gun­gen gel­ten als Sub­ven­tio­nen und unter­lie­gen bei­hil­fe­recht­li­chen Rege­lun­gen. Die Kom­bi­na­ti­on mit ande­ren För­der­mit­teln ist mög­lich, solan­ge eine Über­fi­nan­zie­rung ver­mie­den wird. 

Mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men, die ihre Wett­be­werbs­fä­hig­keit stär­ken und zukunfts­fä­hig auf­stel­len möch­ten, fin­den im ERP-Digi­ta­li­sie­rungs- & Inno­va­ti­ons­pro­gramm der KfW einen ver­läss­li­chen Part­ner für ihre finan­zi­el­len Unter­neh­mun­gen in der digi­ta­len Welt. Die­ses weg­wei­sen­de För­der­pro­gramm, gestar­tet am 1. Juli 2017, hat bereits zahl­rei­chen Unter­neh­men den not­wen­di­gen finan­zi­el­len Spiel­raum für ihre Inno­va­tions- und Digi­ta­li­sie­rungs­vor­ha­ben eröff­net. Nut­zen Sie die­se Chan­ce und gestal­ten Sie aktiv die digi­ta­le Zukunft Ihres Unternehmens!